Neurobiologische Grundlagen des therapeutischen Einsatzes der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) in der Psychiatrie
N.N. · Nervenheilkunde · 2003 · Heft 05 · S. 253-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die therapeutische Anwendung der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) wurde in den vergangenen Jahren bei unterschiedlichen psychiatrischen Erkrankungen, wie beispielsweise den unipolaren und bipolaren affektiven Störungen sowie der Schizophrenie, diskutiert. Nach dem Faradayschen Prinzip wird über die Induktion eines Magnetfeldes intrakraniell ein elektrischer Stromfluss erzeugt. Dieser wiederum beeinflusst neuronale Netzwerke in psychopathologisch relevanten Hirnarealen, welche bei psychiatrischen Erkrankungen möglicherweise dysfunktional sind. Conditio sine qua non des gezielte…