Neue Erkenntnisse bei der seronegativen generalisierten Myasthenia gravis
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 08 · S. 465-470
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die generalisierte Myasthenia gravis (MG) ist eine Autoimmunerkrankung, die in 80-90% der Fälle durch pathogenetische Autoantikörper (AK) gegen nikotinerge Azetylcholinrezeptoren (AChR) gekennzeichnet ist. Bei einem Teil der Patienten mit AChR-AK-negativer generalisierter MG (so genannte seronegative MG) sind Autoantikörper gegen die muskelspezifische Rezeptor-Tyrosinkinase (MuSK) nachweisbar, die eine Rolle in der Anordnung der AChR während der Synapsenbildung spielt. Allerdings wird seit kurzem diskutiert, ob MuSK-AK lediglich ein Epiphänomen darstellen oder die Pathogenese hinreichend erklären…