Miktionsstörungen bei Morbus Parkinson
N.N. · Nervenheilkunde · 2012 · Heft 12 · S. 896-902
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Harnblasenfunktionsstörungen bei Parkinson-Patienten werden in der Literatur mit einer Häufigkeit von 37 bis 93% beschrieben. Meistens werden eine Nykturie und imperativer Harndrang von den Betroffenen als besonders störend empfunden. Eine Klassifikation der Harnblasenfunktionsstörung aufgrund der Anamnese ist nicht ausreichend, da die Beschwerden multikausal sowohl durch die neurologische Erkrankung, alterstypische Veränderungen der Harnblase, Begleiterkrankungen, Medikamente und pathologisch urologische sowie urogynäkologische Veränderungen hervorgerufen werden können. Es bedarf in therapieresi…