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„Amokläufe” aus kriminologischer Sicht

N.N. · Nervenheilkunde · 2010 · Heft 07/08 · S. 423-429

Dokument
1179129
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nervenheilkunde
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 07/08 / 2010
Jahrgang 29
Seiten
423-429
Erschienen: 2010-08-01 00:00:00
ISSN
0722-1541

Zusammenfassung

Zusammenfassung „,Amokläufe”, das heißt, versuchte und vollendete Mehrfachtötungen mit unklarem Motiv, sind geplante Gewalttaten mit übersteigerten Hassund Rachefantasien, die meistens im geplanten Suizid enden. Bei den jungen fast ausschließlich männlichen Tätern spielt die Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung, die durch zahlreiche Risikofaktoren sowie Nachahmungseffekte durch breite Medienberichterstattung verstärkt wird, eine Rolle. Diese Fälle sind sehr selten. In Deutschland ist etwa ein vollendeter Fall pro Jahr zu verzeichnen. Die Forschung steht deshalb vor Problemen der Verallgemeinerung der Erkennt…

Schlagworte

Amok Mehrfachtötung narzisstische Persönlichkeitsstörung Racheund Hassfantasien Suizid School shootings multiple homicide narcissistic personality disorder rage revenge suicide Deutschland Autopsie Nervenheilkunde