Kryptogener Schlaganfall: Rhythmusdetektion versus pragmatische orale Antikoagulation
Clemens Jilek, Thorsten Lewalter · Aktuelle Kardiologie · 2017 · Heft 06 · S. 424-430
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der kryptogene Schlaganfall betrifft 20 – 25% der ischämischen Schlaganfälle und wird vom Mechanismus als embolisch angesehen. Zur Identifikation von rhythmogenen Ursachen stehen implantierbare Event-Recorder zur Verfügung, die in der CRYSTAL-AF-Studie bei bis zu 30% der Patienten mit kryptogenem Schlaganfall innerhalb von 3 Jahren Vorhofflimmern nachweisen konnten. Event-Recorder sind effektiv und im britischen Gesundheitssystem kostendeckend. Studien zur pragmatischen oralen Antikoagulation mit Warfarin konnten dagegen keinen Vorteil bez. Verhinderung ischämischer Schlaganfälle zeigen und ginge…