Kieferorthopädische Behandlungsaspekte bei Kindern mit Pierre-Robin-Sequenz
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2015 · Heft 02 · S. 86-91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Pierre-Robin-Sequenz wurde erstmals 1923 durch den Pariser Zahnarzt Pierre Robin beschrieben. Das Krankheitsbild tritt in unterschiedlich schweren Ausprägungsformen in Erscheinung. Ihnen allen gemeinsam ist das Vorliegen einer Mikrognathie des Unterkiefers, einer Glossoptose und einer obstruktiven Atmungsstörung. In ca. 60 % der Fälle ist eine mediane Gaumenspalte vorhanden (9). Im Folgenden sollen das Therapiekonzept unserer Klinik aufgezeigt und exemplarisch an einem Behandlungsbeispiel unsere Erfahrungen mit der „Tübinger Gaumenplatte“ (2) vorgestellt werden.