Kognitive Veränderungen bei spontan auftretendem Morbus Parkinson
N.N. · Nervenheilkunde · 2005 · Heft 02 · S. 129-136
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der dem Morbus Parkinson unterliegende pathologische Prozess entwickelt sich über viele Jahre. Erste Veränderungen entstehen noch vor dem Erscheinen klinischer Symptome. Der Prozess befällt in vorbestimmter Weise übergeordnete Zentren des olfaktorischen, limbischen, viszeromotorischen und somatomotorischen Systems. Die zeitlich gestaffelte und räumlich geordnete Ausbreitung der Veränderungen über das zentrale Nervensystem ermöglicht eine Zuordnung individueller Autopsiefälle zu sechs neuropathologischen Stadien. Kognitive Beeinträchtigungen variablen Schweregrades ergänzen die klassische Symptome…