Diagnostik kongenitaler Muskeldystrophien
N.N. · Nervenheilkunde · 2005 · Heft 04 · S. 210-215
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die kongenitalen Muskeldystrophien (CMD) sind eine heterogene Gruppe autosomal-rezessiv vererbter Erkrankungen. In den letzten Jahren ist es gelungen, bei einer Reihe von CMDs das mutierte Gen und das Genprodukt zu identifizieren. Dabei ist deutlich geworden, dass besonders für die schweren Verlaufsformen der CMD mit Beteiligung des ZNS Glykosylierungsstörungen patho-physiologisch relevant zu sein scheinen. Von zentraler Bedeutung für die Diagnostik ist die immunhistochemische Untersuchung des Muskels. Anhand der Unterscheidung in Laminin-α2-positive und -negative sowie α-Dystroglykan-positive un…