Neue Kriterien zur Diagnose einer Multiplen Sklerose
N.N. · Nervenheilkunde · 2005 · Heft 04 · S. 263-268
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, vor allem im Hinblick auf die Kernspintomographie, hat die Arbeitsgruppe von McDonald neue Diagnosekriterien für die Multiple Sklerose (MS) vorgeschlagen. Dadurch soll die Diagnose einer MS mit größerer diagnostischer Sicherheit gestellt werden können. Basis der Diagnosesicherung ist nach wie vor der Nachweis eines schubförmigen Krankheitsverlaufs und von disseminierten Läsionen im Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark). Gelingt es nicht, mehrere Schübe zu objektivieren oder die Dissemination klinisch nachzuweisen, so ermöglic…