Die Bedeutung des Liquorbefundes in der Diagnostik der Multiplen Sklerose
N.N. · Nervenheilkunde · 2005 · Heft 04 · S. 271-278
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Liquordiagnostik ist ein wesentlicher Bestandteil der Diagnose „Multiple Sklerose“ (MS), insbesondere um differenzialdiagnostisch andere Erkrankungen des ZNS auszuschließen. Mit Ausnahme der Hirnbiopsie kann nur die Liquordiagnostik den entzündlichen Charakter der Erkrankung beweisen. Durch einen „positiven Liquorbefund“ kann die Diagnose MS nach den McDonald-Kriterien in vielen Fällen deutlich früher gestellt werden. Das MS-typische Liquorprofil besteht aus 1. oligoklonalen IgG-Banden, 2. lymphomonozytärem Zellbild (normal bis leicht erhöhte Zellzahl), 3. intakter bis leicht gestörter Blut-L…