Mutationsanalysen zur Therapieoptimierung gefordert
N.N. · Onkologische Welt · 2010 · Heft 02 · S. 96
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gastrointestinale Stromatumoren (GIST), an denen in Deutschland jährlich etwa 1250 Menschen neu erkranken, entstehen aus mesenchymalen, interstitiellen Stammzellen im Bereich des Auerbach-Plexus, weit überwiegend aufgrund spezifischer Mutationen im Gen des KIT-, seltener auch des PDGF-Rezeptors (Platelet Derived Growth Factor), die zur Selbstaktivierung der Rezeptoren führen. Die meisten KIT-Mutationen liegen im Exon 11 (ca. 65%) oder Exon 9 (ca. 15%). Da Chemo- und Strahlentherapie keine Wirksamkeit erzielen, stellte die Entwicklung der Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) Imatinib und Sunitinib laut Prof. Jörg Thom…