Rationale Epilepsiebehandlung bei tuberöser Sklerose
N.N. · Nervenheilkunde · 2014 · Heft 05 · S. 356-361
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die tuberöse Sklerose (tuberous sclerosis complex, TSC) ist eine Systemerkrankung aufgrund eines Defekts der Tumorsuppressorgene TSC1 (Hamartin) und TSC2 (Tuberin) und der damit verbundenen reduzierten Hemmung des mTOR-Stoffwechsel (mammilian target of rapamycin). Etwa 85% der Patienten leiden an einer Epilepsie, die meist im ersten Lebensjahr und nicht selten als WestSyndrom beginnt und häufig pharmakorefraktär verläuft. Mindestens 60% der Patienten entwickeln kognitive Defizite, Verhaltensstörungen und/oder einen Autismus. Ein früher Epilepsiebeginn korreliert mit diesen Entwicklungsstörungen.…