Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Frakturbehandlung im Kindes- und Jugendalter
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2017 · Heft 05 · S. 323-329
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die konservative Therapie von Frakturen ist in der Unfallchirurgie seit den 1970er-Jahren gegenüber der operativen Frakturbehand-lung zunehmend in den Hintergrund getreten. Besonders im Erwachsenenalter überwiegen meist die Vorteile eines operativen Vorgehens (schnellere Mobilisation und Frakturheilung, bessere und frühere Funktionswiederherstellung) die Nachteile (peri- und postoperative Komplikationen). Dies gilt in diesem Maße jedoch nicht für die Kinder- und Jugendtraumatologie, in der die konservative Frakturbehandlung nach wie vor einen hohen Stellenwert besitzt. Der weit überwiegende Teil…