Osteoporose- und Frakturrisiko bei neurodegenerativen Erkrankungen
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2017 · Heft 06 · S. 386-394
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein erhöhtes Osteoporose- und Frakturrisiko besteht beim Morbus Parkinson (PD) und beim Morbus Alzheimer (AD). Bei der PD ist eine Osteopenie meist schon im Anfangsstadium nachweisbar und steigert sich mit zunehmender Krankheitsdauer durch Muskelfunktionsstörungen bis hin zur Inaktivität. Bei der AD geht die Osteoporose-Entwicklung parallel mit der progredienten Hirnatrophie. Dabei spielen auch Störungen der zentralnervös-endokrinen Steuerung des Bone Remodeling eine Rolle. Das Frakturrisiko wird durch einen latenten bis manifesten Prohormon-D [25OHD3]-Mangel und eine Hyper-Homozysteinämie gestei…