Die Erstversorgung des polytraumatisierten Patienten - Teil I: Grundlagen und präklinische Versorgung
Krettek, C.; Hildebrand, F.; Adams, H. A.; · DIVI, Homburg · 2010 · Heft 6 · S. 62 bis 70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei einem Polytrauma liegen Verletzungen von mindestens zwei Körperregionen vor, von denen eine oder die Kombination verschiedener Verletzungen lebensbedrohlich ist. Die Patienten sind insbesondere durch einen traumatisch-hämorrhagischen oder hämorragischen Schock gefährdet. Vorrangige Aufgabe des Notarztes ist die Erstuntersuchung des Patienten mit Abwendung der unmittelbaren Lebensbedrohung nach den Regeln des PHTLS (Prehospital Trauma Life Support). Daran schließen sich, sofern der kritische Zustand des Patienten nicht den sofortigen Transport erfordert, die gewissenhafte Basis-untersuchung unter genauerer Be…