Das Restless-Legs-Syndrom & seine Differenzialdiagnosen
N.N. · Schlaf · 2017 · Heft 04 · S. 180-184
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist mit einer Prävalenz von 5–10 % eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und nimmt im Alter zu. Schlafstörungen sind die Folge des Auftretens der RLS-Beschwerden am Abend, in der Nacht und der periodischen Beinbewegungen im Schlaf, die bei ca. 90 % der Patienten mit RLS auftreten. Die Behandlung erfolgt in erster Linie mit dopaminergen Medikamenten, aber auch Oxycodon/Naloxon ist zur Therapie des RLS zugelassen. Off-label werden Pregabalin und Gabapentin sowie weitere Opioide eingesetzt. Die Diagnose wird klinisch gestellt, zahlreiche Differenzialdiagnosen müssen berücks…