„Migrantenanämien“ oder „Migrationsanämie“
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2017 · Heft 02 · S. 75-80
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wenn man im Zusammenhang mit der Migration von Anämien spricht, sind in der Regel damit Erkrankungen gemeint, die in Deutschland überwiegend oder nahezu ausschließlich bei Migranten oder Personen mit Migrationshintergrund auftreten. Viele der Erkrankungen sind aufgrund früherer Migrationsbewegungen bereits seit längerem in Deutschland präsent und ein ernst zu nehmendes Problem. Dies betrifft insbesondere die neben dem G6PD-Mangel als weltweit häufigste monogene Erbkrankheiten geltenden Hämoglobinerkrankungen, die Thalassä-mien und die Sichelzellkrankheit. Neu an der gegenwärtigen Situation ist vo…