Morbus Hirschsprung
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2018 · Heft 01 · S. 11-18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Morbus Hirschsprung ist ein häufiges kinderchirurgisches Krankheitsbild. Auch wenn eine Vielzahl von genetischen Mutationen beschrieben wurde, besteht die Trias der Diagnosestellung weiterhin in der sorgfältigen Anamnese, Kolon-Kontrastmitteluntersuchung und Rektumbiopsie. Die Durchzugsoperation hat zum Ziel, den aganglionären Darm zu entfernen und die intestinale Passage durch Anastomosierung des innervierten Darms mit dem Analkanal unmittelbar oberhalb der Linea dentata zu rekonstruieren, sodass der Analkanal und die Sphinkterfunktion erhalten bleiben. Zu den häufigsten Techniken gehören di…