Psychosoziale Aspekte der Stuhlinkontinenz
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2018 · Heft 01 · S. 29-33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Stuhlkontinenz ist nach WHO-Definition die erlernte Fähigkeit, Stuhlgang willentlich ortund zeitgerecht abzusetzen (1). Zum Erwerb dieser sozialen Kompetenz muss das Kind den Konflikt zwischen Autonomie und Konformität lösen. Der lustvolle Umgang mit den Ausscheidungen wird dem Ekelregime unterworfen. Misslingt dieser Entwicklungsschritt, ist die gesellschaftliche Teilhabe gefährdet. Das Ringen um Sauberkeitsprinzipien stellt die pädagogischen Fähigkeiten der Eltern auf die Probe. Die von Eltern bei der eigenen Reinlichkeitserziehung erlebten Emotionen werden in Familien mit stuhlinkontinenten Ki…