NSAR, Coxibe und Steroide: Wann und wie sollten Magen und Darm geschützt werden?
N.N. · Aktuelle Rheumatologie · 2017 · Heft 06 · S. 497-504
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) haben ein hohes Risiko für gastrointestinale Komplikationen wie Ulzera, Ulkusblutungen oder Perforationen. Zudem verspüren 25-30% der Patienten Oberbauchbeschwerden (Dyspepsie). Die PPI-Komedikation zu einem NSAR kann die Rate an Ulzera, Blutungen und sonstigen Komplikationen sowie die Dyspepsierate senken. Ein anderer Ansatz zur Erhöhung der Sicherheit der Therapie ist die Verschreibung eines Cox-2-spezifischen NSAR (Coxib). Unter Coxiben treten seltener gastrointestinale Komplikationen einer NSAR-Therapie auf. Die beiden präventiven Strategien, PPI-Komedik…