HLA-haploidentische Stammzelltransplantation: Posttransplantations-Cyclophosphamid
Alessia Fraccaroli, Johanna Tischer · Transfusionsmedizin · 2017 · Heft 04 · S. 239-250
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der allogenen Blutstammzelltransplantation bezeichnet „haploidentisch“ einen Spender aus der Familie, der genetisch in den HLA-Merkmalen nur zu 50% mit seinem Empfänger übereinstimmt. Diese „Disparität“ stellt eine große immunologische Barriere für die Transplantation dar, die schwere Komplikationen wie Transplantatabstoßung, GvHD und Infektionen zur Folge haben kann. Dieses im Vergleich zur HLA-gematchten Transplantation erhöhte Risiko sowie aufwendige Herstellungsverfahren (In-vitro-Manipulation des Blutstammzellpräparats zur T-Zell-Depletion) zur Reduktion der aggressiven Immunogenität des…