Extrakorporale Photopherese in der Dermatologie: ein Update
N.N. · Aktuelle Dermatologie · 2018 · Heft 01/02 · S. 37-43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Grundprinzip der extrakorporalen Photopherese (ECP) besteht in der Isolierung von kernhaltigen Blutzellen durch Zentrifugalkraft (Leukapherese), Behandlung des Apheresates mit 8-Methoxypsoralen, Bestrahlung mit ultraviolettem Licht und Reinfusion. Diese Behandlung wurde vor 30 Jahren zunächst für die Therapie des kutanen T-Zell-Lymphoms entwickelt. Da die ECP eine Modulation der durch T-Zellen vermittelten Immunität bewirkt, wurde sie später auch in Indikationen, die auf einer Fehlregulation der zellulären Abwehr beruhen, etabliert. In der Dermatologie zählen hierzu v. a. die akute und chroni…