Verbesserte Pflege nach Hypospadiekorrektur durch transurethrale Harnableitung mittels „dripping stent
Stehr, M.; Heinrich, M.; Hoffmann, N.; · Kinderkrankenschwester, Lübeck · 2010 · Heft 6 · S. 229 bis 232
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Hypospadie ist eine der häufigsten Fehlbildungen des Urogenitaltraktes bei Jungen, die familiär gehäuft vorkommen kann. Die Inzidenz liegt bei 5-6 auf 1000 männliche Lebendgeborene. In der Embryonalentwicklung kommt es zu einer Störung des Verschlusses der Harnröhre oder deren Längenwachstum. Je nach Ausprägung der Hypospadie sind unterschiedliche Korrekturoperationen notwendig. Bei zunehmendem Schweregrad der Hypospadie sind die operativen Korrekturen deutlich aufwändiger und komplikationsreicher. Trotz einer Vielfalt von Operationsverfahren haben sich einige Techniken in den letzten Jahren durchgesetzt. De…