Diagnose der Leptospirose beim Hund
N.N. · Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere / Heimtiere · 2017 · Heft 03 · S. 170-177
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Hunden mit Verdacht auf Leptospirose ist es wichtig, eine eindeutige Diagnose zu stellen, um gezielt therapieren zu können. Zudem stellen infizierte Hunde ein Zoonoserisiko dar. Der kulturelle Erregernachweis aus Blut, Urin oder Gewebe gilt als diagnostischer Referenzstandard. Allerdings besitzt er eine geringe Sensitivität und Leptospiren benötigen Wochen bis Monate, um zu wachsen. Die Untersuchung auf Antikörper und der Nachweis von Leptospiren-DNA mittels PCR gehören daher zu den wichtigsten Nachweismethoden in der Praxis. Beim Hund wird der Mikroagglutinationstest (MAT) trotz einiger Limi…