CareLit Fachartikel
Hereditäre Hämochromatose und Blutspende: Patient oder Spender?
Robert Deitenbeck, Thomas Zeiler · Transfusionsmedizin · 2018 · Heft 01 · S. 40-44
Dokument
1182005
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der hereditären Hämochromatose (HH) handelt es sich um eine genetisch bedingte Störung des Eisenstoffwechsels, die bei der Mehrzahl der Betroffenen zu einer Verminderung von Hepcidin führt, das durch Bindung an Ferroportin im Darm die Resorption von Eisen hemmt. Hieraus resultieren Eisenablagerungen in verschiedenen Organen. Die Therapie besteht in der Entfernung von in Hämoglobin gebundenem Eisen durch regelmäßigen Aderlass, weshalb Blutspenden den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Schlagworte
Hämochromatose
Blutspende
Aderlasstherapie
hemochromatosis
blood donation
bloodletting
Aderlass
Transfusionsmedizin