Central Cord Syndrome nach Sturz bei Stenose: Nicht operieren!
N.N. · Die Wirbelsäule · 2018 · Heft 01 · S. 35-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Central Cord Syndrome (CCS) ist definiert durch eine armbetonte motorische Schädigung, eine Blasenentleerungsstörung, sowie ein wechselhaftes sensibles Defizit kaudal der Läsion. Das CCS ist zudem die häufigste akute inkomplette zervikale Rückenmarksschädigung. Typischerweise sind ältere Patienten mit einer vorbestehenden spondylogenen zervikalen Stenose und einem akuten Hyperextensionstrauma betroffen. Historisch galt über viele Jahre die konservative Behandlung als einzig sinnvolle Therapieoption. In der jüngeren Vergangenheit hat sich ein deutlicher Trend zur operativen Therapie des CCS en…