Störungen des Wasserhaushaltes bei Kindern und Jugendlichen
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2016 · Heft 04 · S. 273-277
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Wasserhomöostase des Körpers wird wesentlich über die Osmolarität der Extrazellulärflüssigkeit geregelt. Die Stellglieder dieses Prozesses sind auf der einen Seite das Durstgefühl und auf der anderen Seite das Antidiuretische Hormon (ADH oder Arginin-Vasopressin, AVP), die durch sensitive Osmorezeptoren im Hypothalamus vermittelt die orale Flüssigkeitsaufnahme steigern und die renale Wasserrückresorption vermehren. Der Diabetes insipidus ist gekennzeichnet durch den Mangel oder die verminderte Wirksamkeit des ADH (DI) und führt zu einer Verminderung der Harnkonzentrierung durch fehlende Wasse…