Rheumatologische Schmerztherapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2016 · Heft 04 · S. 229-234
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die antialgetische Pharmakotherapie wird bei muskuloskelettalen Erkrankungen vornehmlich mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) durchgeführt. NSAR inhibieren in geschädigtem Gewebe die von der stimulierbaren Cyclooxygenase (COX)-2 abhängige parakrine Synthese von Prostaglandinen (PGs), die am peripheren Neuron die Transmission des Schmerzsignals modulieren. Nicht selektive/traditionelle NSAR inhibieren darüber hinaus die COX-1-abhängige Synthese von PGs, die gewebeerhaltende („housekeeping”) Funktion haben. GI-, CV-und renale Funktionsstörungen bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen sin…