Nicht steroidale Antirheumatika und gastrointestinales Risiko
N.N. · Aktuelle Rheumatologie · 2018 · Heft 01 · S. 82-87
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei somatischen muskuloskelettalen Schmerzerkrankungen werden nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) mit Erfolg schmerz- und entzündungslindernd eingesetzt. Dazu hemmen sie die parakrine Synthese von Prostaglandinen (PG), die sowohl schmerzvermittelnd wirken, an anderer Stelle aber „house keeping“ Effekte haben. Dem Organismus stehen für die PG Synthese die Isoenzyme COX-1 und die induzierbare COX-2 zur Verfügung. Durch die Hemmung der COX-1 und konsekutiver Senkung der PG- Spiegel entstehen gastrointestinale Nebenwirkungen der GI-Mukosa. Im Gegensatz zu den traditionellen NSAR hemmen Coxibe sele…