Niedrigdosierte direkte Katheterlyse venöser Thrombosen des Schultergürtels
N.N. · Phlebologie · 1998 · Heft 04 · S. 126-130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei venösen Thrombosen des Schultergürtels bietet sich eine direkte Applikation thrombolytischer Substanzen in das verschlossene Venensegment an, da man von einer geringen Spontanrekanalisationsrate und der Wahrscheinlichkeit chronischer Beschwerden ausgehen muß. Bei 14 Patienten mit nachgewiesenen ausgeprägten Schultervenenthrombosen (Anamnesedauer 2-35 d, Mittelwert 11 d) wurde eine direkte venöse Katheterlyse durchgeführt. Über einen Lysekatheter wurde das Fibrinolytikum (20 mg rt-PA in 6 h/d) mit suffizienter Heparingabe (PTT 1,5fach) in das thrombosierte Venensegment appliziert. Die Therapie…