CareLit Fachartikel

Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie

N.N. · Phlebologie · 1998 · Heft 04 · S. 111-116

Dokument
1182993
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Phlebologie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 04 / 1998
Jahrgang 27
Seiten
111-116
Erschienen: 1998-07-01 00:00:00
ISSN
0939-978X

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) ist eine häufige Komplikation nach Heparingabe. Während die HIT Typ 1 eine harmlose pharmakologische Begleiterscheinung ist, bedroht die HIT Typ 2 den Patienten vital durch eine paradoxe Thromboembolieneigung und arterielle Gefäßverschlüsse. Der Typ 2 beruht auf einer immunologischen Reaktion gegen einen Komplex aus Heparin und Plättchenfaktor-4 (PF4)-Aggregaten. Die dabei entstehenden IgG-Antikörper aktivieren per Fc-Rezeptor die Thrombozyten, schädigen Endothelzellen und lassen hochthrombogene Mikropartikel entstehen. Patienten mit HIT Typ 2 haben d…

Schlagworte

Heparin-induzierte Thrombozytopenie Pathogenese Therapie Heparin-induced thrombocytopenia pathogenesis therapy Thrombopénie indulte par l’héparine pathogenése thérapie Antikörper Phlebologie