Eisen-induzierte Osteomalazie
N.N. · Osteologie · 2018 · Heft 01 · S. 20-23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Auftreten einer invalidisierenden Osteomalazie bei einem Mann, der wegen intestinalen Angiodysplasien seit Jahren mit intravenösem Eisen behandelt wird, hat an die Rolle des Wachstumsfaktors FGF23 erinnert. FGF23 hemmt, zusammen mit PTH, die renale Phosphat-Rückresorption und führt zu Hypophosphatämie und Osteomalazie, auch weil es zudem die 25OH Vit.D 1-alpha Hydroxylase hemmt, was wiederum zu einem Mangel an 1,25(OH)2-Vitamin D führt. Die Behandlung besteht in Phosphaten und Calcitriol. Mehrere Medikamente und Krankheiten können FGF23 erhöhen: mesenchymale Tumoren, multiples Myelom, M. Hodg…