Thrombose, Lungenembolie und Antikoagulation
N.N. · Der Klinikarzt · 2018 · Heft 03 · S. 86-94
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Häufigste Ursache einer Lungenarterienembolie (LAE) ist eine venöse Thromboembolie in Folge einer tiefen Beinvenenthrombose (TBVT). Entsprechend der aktuellen Leitlinien, ist bei TVBT oder LAE eine Antikoagulation für mindestens 3 Monate indiziert. In der initialen Phase nach Diagnosestellung kommen hierfür weiterhin hauptsächlich Heparine zum Einsatz. In der Sekundärprävention werden Vitamin-K-Antagonisten (VKA) zunehmend durch die Nicht-Vitamin-K-Antagonisten oralen Antikoagulanzien (NOAK) abgelöst. Vorteilhafte Eigenschaften der NOAKs im Vergleich zu VKA sind insbesondere das günstigere Sicher…