Neurobiologie des Träumens
N.N. · Schlaf · 2018 · Heft 01 · S. 45-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die moderne Schlafforschung begann mit der Entdeckung der elektrischen Hirnaktivität, des Elektroenzephalogramms (EEG) durch den Psychiater Hans Berger (1). Bald nach den ersten Registrierungen der EEG-Aktivität im Wachzustand wurden auch deren Charakteristika im Schlafen beschrieben (2). Eine Sensation war 1953 die Entdeckung des sogenannten REM-Schlafs (REM = „rapid eye movements“) als eines eigenen Schlafstadiums (3), das offenbar in besonderer Weise mit dem Auftreten von Träumen verbunden ist. Die folgende Darstellung konzentriert sich auf die Neurophysiologie des REM-Schlafs und deren mögliche Beziehung zu…