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Der Umgang mit Angehörigen der Opfer der Aktion „T4“ durch die NS-Behörden und die Anstalten in Württemberg

Thomas Müller · Psychiatrische Praxis · 2018 · Heft 03 · S. 126-132

Dokument
1184196
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Thomas Müller
Ausgabe
Heft 03 / 2018
Jahrgang 45
Seiten
126-132
Erschienen: 2018-04-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Rolle der Angehörigen im Rahmen der „Euthanasie“-Aktion „T4“ ist in den letzten Jahren kontrovers diskutiert worden. Anhand von Dokumenten der NS-Bürokratie, Stellungnahmen der Anstaltspsychiater aus dem Jahr 1945 an die französische Besatzungsmacht und Briefen von Angehörigen an die Heilanstalt Weissenau/Württemberg werden diese Quellen unter dem Aspekt der Reaktionen der Angehörigen auf die Aktion „T4“ ausgewertet. Die Ergebnisse bezeugen ein breites Spektrum der Reaktionen der Angehörigen, die überwiegend durch Angst, Ohnmacht und Protest gekennzeichnet sind.

Schlagworte

Psychiatriegeschichte Nationalsozialismus „Euthanasie“-Aktion „T4“ Angehörige NS-Bürokratie history of psychiatry National Socialism „euthanasia“ campaign „T4“ relatives National Socialist bureaucracy Angst Psychiatrische Praxis