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Die Agenten der Moral schlagen zurück. Zur Kritik des Prostituiertenschutzgesetzes

N.N. · Zeitschrift für Sexualforschung · 2018 · Heft 01 · S. 68-76

Dokument
1184340
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Sexualforschung
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 01 / 2018
Jahrgang 31
Seiten
68-76
Erschienen: 2018-03-01 00:00:00
ISSN
0932-8114

Zusammenfassung

Zusammenfassung Das ProstSchG von 2017 dient vordergründig Schutzzwecken, muss tatsächlich aber als politisches Konstrukt und darüber hinaus als empirieferne Konzeption angesehen werden. Ein näherer Blick auf den Vorschriftenkanon offenbart, dass es hintergründig um eine moralische Wertung geht, die SexarbeiterInnen nicht unterstützt, sondern ihre Tätigkeit mit institutionellen Widerständen versieht. Die in Verkleidung auftretende Zielsetzung ist ein Moralprotektionismus; er dient nicht den Prostituierten, sondern denen, die sich von Sexarbeit gestört fühlen.

Schlagworte

Gesetzgebung Moralpolitik Prostitution Sexarbeit legislation moral politics sex work Dient Sondern Agenten Moral Schlagen Zurück Kritik Prostituiertenschutzgesetzes Zusammenfassung