Antidepressiva
Daniela Blaschke, Andreas Ströhle · Der Klinikarzt · 2018 · Heft 04 · S. 128-132
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die meisten Antidepressiva besitzen ein Potenzial für unerwünschte kardiale Wirkungen. Hinsichtlich der prognostischen Bedeutung im Vordergrund stehen unerwünschte elektrophysiologische Effekte (d. h. eine QT/QTc-Verlängerung und/oder eine Zunahme der QRS-Dauer), die zu tachykarden Rhythmusstörungen führen können. Berichte über solche proarrhythmischen Ereignisse haben in den letzten Jahren zu einer zunehmenden Verunsicherung im klinischen Alltag geführt. Erfreulicherweise sind schwerwiegende unerwünschte Wirkungen von Antidepressiva selten. Zu den Maßnahmen, die geeignet erscheinen, ihre Häufigk…