Immunsuppressiva-Adhärenz nach Transplantation
Yesim Erim, Frank Vitinius, Felix Klewitz, Mario Schiffer, Martina de Zwaan · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2018 · Heft 05 · S. 185-194
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Transplantation stellt für viele Patienten mit chronischem Organversagen die bestmögliche und teilweise einzige Therapieoption dar. Häufig erleben die Patienten nach erfolgreicher Transplantation eine deutliche Verbesserung ihres Zustandes, allerdings sind sie nicht geheilt sondern noch immer chronisch krank. Das Leben mit dem transplantierten Organ erfordert die konsequente Einnahme immunsuppressiver Medikation, regelmäßige Arztbesuche und die Befolgung von Empfehlungen zur Infektionsvermeidung. Diese Faktoren sind wichtig für ein langes Transplantatüberleben. Besonders die Non-Adhärenz zur…