Einfluss von Emotionsregulation und emotionaler Erregung auf Lebensqualität und Adhärenz bei Paaren nach Nierentransplantation
Luisa Peters, Laura Franke, Daria Tkachenko, Mario Schiffer · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2018 · Heft 05 · S. 202-211
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einleitung Bei Patienten nach Nierentransplantationen ist die Nonadhärenz an die immunsuppressive Behandlung das größte Risiko für einen Transplantatverlust. Maladaptive Emotionsregulationsstrategien (ERS) stellen Risikofaktoren für Nonadhärenz dar, während bei Patienten in Partnerschaft Unterstützung des Partners protektiv wirkt. In Zusammenhang mit dem partnerschaftlichen Unterstützungsverhalten steht außerdem emotionale Erregung, objektiv messbar mithilfe der Sprachgrundfrequenz (f0 ). Material & Methoden Bei N=50 Paaren nach Nierentransplantation wurde der Zusammenhang zwischen Erfahrungen un…