CareLit Fachartikel
Mythos Todestrieb – Über einen Irrweg der Psychoanalyse
N.N. · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2018 · Heft 02 · S. 36-41
Dokument
1185607
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1932 bezeichnete Freud die Trieblehre als „unsere Mythologie“, Triebe als „mythische Wesen“. 1920, in „Jenseits des Lustprinzips“ (Freud 1999a, vgl. May 2013), hatte er das umstrittenste dieser Wesen erstmals öffentlich vorgestellt: den Destruktions- oder Todestrieb, später Thanatos genannt, nach dem griechischen Todesgott. Noch heute hat die Annahme eines solchen Triebes Einfluss in- und außerhalb der Psychoanalyse – obwohl ihre Realitätsferne längst erwiesen ist.
Schlagworte
Freud
Wesen
Todestrieb
Psychoanalyse
Bezeichnete
Trieblehre
Unsere
Mythologie
Triebe
Mythische
Jenseits
Lustprinzips
PiD - Psychotherapie im Dialog