Phosphor und Knochen
N.N. · Osteologie · 2018 · Heft 02 · S. 72-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bereits im 19. Jahrhundert wurde durch Kiefernekrosen, die bei Arbeitern in Streichholzfabriken auftraten, evident, dass Phosphor eine Wirkung auf den Knochen hat. Seit kurzem wissen wir, dass der Phosphorstoffwechsel von einem in Knochenzellen produzierten Hormon, dem Fibroblast-Growth-Factor 23 (FGF23) gesteuert wird. Da die westliche Ernährung sehr viel Phosphat enthält, besteht die wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärte Sorge, dass ein Zuviel dem Knochen schaden könnte. Eine ausreichende Kalziumzufuhr scheint jedoch den potentiellen Schaden zu verhindern. Was ein Zuviel oder Zuwenig a…