Beidseitige Stressfrakturen der proximalen Tibia – eine seltene Differenzialdiagnose bei atraumatischen Knieschmerzen
N.N. · Osteologie · 2018 · Heft 02 · S. 99-103
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Knochenmarködeme (KMÖ) am Kniegelenk werden aufgrund der breiten Verfügbarkeit der MRT zunehmend häufiger diagnostiziert und können Ausdruck einer Stressfraktur (SF) sein. SF umfassen sowohl Ermüdungs- als auch Insuffizienzfrakturen. Meist treten zunächst lokalisierte Schmerzen unter Belastung auf. Später kann ein Progress bis hin zu immobilisierenden Schmerzen stattfinden. Bis zu 95 % der Stressfrakturen finden sich an der unteren Extremität. Die proximale Tibia ist selten betroffen, meist liegt eine einseitige Manifestation vor. Ursächlich für ein KMÖ am Knie sollten differentialdiagnostisch ei…