Aufwand bei der Betreuung von COPD-Patienten unter Alltagsbedingungen in pneumologischen Praxen differenziert nach bekannten und neuen Patienten und nach Schweregraden der Erkrank…
T. Hering, J. Andres · Pneumologie · 2018 · Heft 06 · S. 437-445
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Aufwand einer pneumologischen Praxis ist für Ärzte bei der Kontaktfrequenz und zeitlichen Inanspruchnahme und für das Team durch Schulung und vermehrte diagnostische Leistungen bei Neupatienten höher als bei Altpatienten. Ein ähnlicher Zusammenhang besteht bei den verschiedenen Schwergraden der COPD nicht. Insgesamt ist der Aufwand von Neupatienten annähernd doppelt so groß wie bei den Altpatienten. Das heißt, eine pneumologische Praxis kann in der Zeit, die sie für die Versorgung von ca. 50 Neupatienten aufwendet, ca. 100 Altpatienten mit COPD betreuen. Da der Mehraufwand nicht in der Gebühr…