Antikörpertitration bei der hämolytischen Erkrankung des Fetus und Neugeborenen – State of the Art
Sabine Flommersfeld, Birgit Ertl · Transfusionsmedizin · 2018 · Heft 02 · S. 90-94
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ergebnisse der immunhämatologischen Diagnostik stehen nicht immer in Einklang mit der klinischen Situation. Insbesondere bei der fetomaternalen Inkompatibilität, die zur hämolytischen Erkrankung des Fetus und Neugeborenen führen kann, ist eine Risikoabschätzung wichtig, um unnötige invasive Maßnahmen zu vermeiden. Hier hat sich die Antikörpertitration nach Antikörperspezifizierung durchgesetzt. Zu Methodik, Qualitätskontrollen und Interpretation gibt es keine differenzierten Handlungsempfehlungen in der Hämotherapie-Richtlinie der Bundesärztekammer. Wir stellen daher unsere Methodik vor und disku…