Hypertensive Krise und posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES)
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2018 · Heft 05 · S. 290-300
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die therapeutische Dringlichkeit der hypertensiven Entgleisung wird vorrangig vom Vorliegen von akuten neurologischen, okulären, kardiopulmonalen oder renalen Endorganschäden bestimmt. Ohne akute Endorganschäden (hypertensive urgency) ist in der Regel eine orale Behandlung mit dem Ziel der RR-Normalisierung über 24–48 h ausreichend. Bei gravierenden hypertensiven Organsymptomen (hypertensive emergency, hypertensiver Notfall) ist eine zügige intravenöse Initialtherapie erforderlich, bei der die Präparatewahl und das Blutdruckziel von der Organmanifestation und Begleiterkrankungen abhängig sind. Em…