Störung zirkadianer Rhythmen im Kontext depressiver Erkrankungen
Wolfgang Schreiber, Michael Landgrebe, Göran Hajak · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2018 · Heft 05 · S. 308-318
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Entstehung depressiver Erkrankungen wird im Allgemeinen als multifaktorielles Geschehen verstanden. In den letzten Jahren konnten vielfältige neurobiologische Veränderungen beschrieben werden, die mit der Entstehung und dem Verlauf von depressiven Erkrankungen in Zusammenhang gebracht werden. Das ursprüngliche Paradigma der Monoanminomangelhypothese wird dabei immer weiter relativiert, es resultiert somit mittlerweile ein komplexes, aber immer noch nicht vollständiges Verständnis der Genese dieser Erkrankungen. Dabei greifen die verschiedenen physiologischen Erkrankungsmodelle mit wachsendem…