Behandlung der hämolytischen Krankheit beim Fetus und Neugeborenen (HDFN) verursacht durch Anti-Jsb-Antikörper
Anja Vales, Hansjörg Steitzer, Irene Utz, Eva Unterberger, Gerhard Jüngling · Transfusionsmedizin · 2018 · Heft 02 · S. 87-89
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Erstvorstellung der Patientin an unserer Abteilung fand in der 24. Schwangerschaftswoche (SSW) statt. Wie aus Vorbefunden bekannt, lag bei ihr ein erythrozytärer Antikörper vor, der sich gegen das hochfrequente Jsb-Antigen (KEL7, „Matthews“) richtet, das zum Kell-Blutgruppensystem gehört. Anti-Jsb-Antikörper können, wie alle Antikörper gegen Antigene des Kell-Systems, eine hämolytische Krankheit beim Fetus und Neugeborenen (HDFN) verursachen. Die Antigenfrequenz bei Kaukasiern liegt bei 100%, deshalb stehen kompatible Erythrozytenkonzentrate in Mitteleuropa in der Regel nur kryokonserviert zu…