CareLit Fachartikel

Behandlung der hämolytischen Krankheit beim Fetus und Neugeborenen (HDFN) verursacht durch Anti-Jsb-Antikörper

Anja Vales, Hansjörg Steitzer, Irene Utz, Eva Unterberger, Gerhard Jüngling · Transfusionsmedizin · 2018 · Heft 02 · S. 87-89

Dokument
1186203
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Transfusionsmedizin
Autor:innen
Anja Vales, Hansjörg Steitzer, Irene Utz, Eva Unterberger, Gerhard Jüngling
Ausgabe
Heft 02 / 2018
Jahrgang 8
Seiten
87-89
Erschienen: 2018-05-01 00:00:00
ISSN
2191-8805

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Erstvorstellung der Patientin an unserer Abteilung fand in der 24. Schwangerschaftswoche (SSW) statt. Wie aus Vorbefunden bekannt, lag bei ihr ein erythrozytärer Antikörper vor, der sich gegen das hochfrequente Jsb-Antigen (KEL7, „Matthews“) richtet, das zum Kell-Blutgruppensystem gehört. Anti-Jsb-Antikörper können, wie alle Antikörper gegen Antigene des Kell-Systems, eine hämolytische Krankheit beim Fetus und Neugeborenen (HDFN) verursachen. Die Antigenfrequenz bei Kaukasiern liegt bei 100%, deshalb stehen kompatible Erythrozytenkonzentrate in Mitteleuropa in der Regel nur kryokonserviert zu…

Schlagworte

hämolytische Krankheit beim Fetus und Neugeborenen intrauterine Transfusion Kell-Blutgruppensystem Dithiothreitol Erythrozytenkonzentrat hemolytic disease of the fetus and newborn Kell blood group system Antikörper Anämie Antigene Blut Transfusionsmedizin