Isolierte Extremitätenperfusion zur lokalen Therapie: Echtzeit-Leckkontrolle mittels radioaktiv markierter Blutbestandteile
Jürgen Schnorr · Der Nuklearmediziner · 2018 · Heft 02 · S. 157-161
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die quantitative Leckkontrolle in Echtzeit ist während der isolierten Extremitätenperfusion mit hochdosierten Zytokinen und Chemotherapeutika bei lokal fortgeschrittenen Weichteilsarkomen und metastasierten malignen Melanomen notwendig, um unerwünschte systemische Nebenwirkungen zu vermeiden. Hierzu messen über dem Herzen und dem extrakoporalen Kreislauf positionierte Szintillationssonden die Verteilung der 111In-markierten Erythrozyten. Aus diesen zyklischen Messungen wird die Leckrate ermittelt. Die Anzeige des quantitativen Volumenübertritts ab Zytostatikagabe ist die Basis für alle weiteren e…