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Universitätspsychiatrie, Heilanstalt, Wehrmachtslazarett: Der Heidelberger Psychiater Hans W. Gruhle (1880 – 1958) in der württembergischen Anstaltspsychiatrie 1935 – 1945
Thomas Müller · Psychiatrische Praxis · 2018 · Heft 05 · S. 236-241
Dokument
1186972
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wegen seiner Vorbehalte gegenüber dem Nationalsozialismus konnte der Heidelberger Psychiater Hans W. Gruhle 1934 seine Universitätslaufbahn nicht fortsetzen. Er wurde im württembergischen Innenministerium tätig und leitete später die Heilanstalten Zwiefalten und Weissenau bei Ravensburg. Von 1940 – 1945 leitete er das Reservelazarett in Winnenden. Anhand archivalischer Quellen wird Gruhles Biografie auf Handlungsspielräume des ärztlichen Personals in der Psychiatrie während der Zeit des Nationalsozialismus hin untersucht.
Schlagworte
Nationalsozialismus
NS-„Euthanasie“
Geschichte der Psychiatrie
Universitätspsychiatrie
national socialism
Nazi “Euthanasia”
psychiatry
history of psychiatry
university psychiatry
Psychiatrie
Psychiatrische Praxis