Morphologische Hornhautveränderungen nach Crosslinking bei Keratokonus
P. L. Müller, K. U. Löffler, M. Kohlhaas, F. G. Holz, M. C. Herwig-Carl · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2018 · Heft 07 · S. 809-819
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Keratokonus ist eine relativ häufige (1 : 2000), meist bilateral auftretende Erkrankung, die zu einer Verdünnung, Veränderung der biochemischen und biomechanischen Struktur sowie Vorwölbung der Hornhaut führt. Seit mehr als 10 Jahren steht das Crosslinking als therapeutisches Verfahren für den progredienten Keratokonus zur Verfügung. Dabei wird mittels Riboflavin und UVA-Bestrahlung eine Verfestigung der Quervernetzung der Kollagenfasern in den vorderen 300 µm des Hornhautstromas erreicht. Es ist als wirksam und komplikationsarm beschrieben worden, sofern entsprechende Protokolle und Indikati…